Ein praktischer CPU/RAM-Benchmark + eine Lightweight-Setup-Checkliste für KMU und IT-Dienstleister. So testest du Performance-Impact in 15 Minuten und vermeidest Beschwerden.
Veranschaulichte Rasteransicht mit mehreren Firmen-PCs. Monitoring nur nutzen, wenn es im Land und Use Case zulässig ist, und interne Policies sowie Transparenzpflichten einhalten.
Wenn Unternehmen Live-Sichtbarkeit auf Firmen-PCs einführen wollen, kommt fast immer zuerst diese technische Frage:
“Macht Monitoring-Software unsere PCs langsamer?”
Diese Sorge ist berechtigt. Manche Tools funktionieren wie ein permanenter Video-Stream (hohe Framerate, dauerhaftes Encoding) oder wie schwere Forensik-Suiten, die sehr viele Daten sammeln. Das kann CPU-Last erhöhen, kontinuierlich Bandbreite verbrauchen und am Ende zu Nutzerbeschwerden führen.
Wolfeye Remote Screen ist auf eine leichtgewichtige Nutzung ausgelegt: Die Live-Ansicht basiert auf periodischen Screenshots (ein neuer Screenshot wird grob alle 2–3 Sekunden gesendet, je nach Setup) statt auf einem kontinuierlichen Video-Stream. Eine optionale Screenshot-Historie ist getrennt und speichert typischerweise nur in größeren Intervallen (z.B. alle 5 Minuten, wenn aktiviert). Dieses Design ist ein häufiger Grund, warum Rollouts bei vielen Teams eine geringe und gut planbare Endpoint-Last zeigen.
Wichtiger Hinweis (keine Rechtsberatung): Monitoring ist nur zulässig, wenn es in deinem Land und für deinen konkreten Use Case rechtlich erlaubt ist (z.B. Schulung überwachen, Qualitätssicherung oder Sicherheit). In vielen Ländern müssen Nutzer informiert werden und/oder einwilligen. Dieser Artikel und das eingebettete Video sind rein technische Informationen. Bitte hole vor dem Einsatz unabhängige Rechtsberatung in allen relevanten Ländern ein und setze passende interne Richtlinien, Transparenzmaßnahmen und Zugriffskontrollen um.
Ziel: CPU, RAM, Disk und Netzwerk auf einem echten PC unter echter Last prüfen.
Halte Akzeptanzkriterien einfach: “kein spürbarer Lag im Workflow” + “keine auffälligen CPU-Spitzen”. Wenn es passt, auf 3–5 PCs erweitern und unterschiedliche Hardware testen.
Damit es im Rollout keine Überraschungen gibt, definiere “langsam” messbar. Bei Monitoring-Tools sind fünf Ursachen typisch:
Nutzer merken Ruckeln oder Lag, wenn die CPU kurzfristig stark auslastet (besonders bei älteren PCs). Video-Streaming-Tools können CPU erhöhen, weil sie dauerhaft Frames encoden. Screenshot-basierte Tools vermeiden typischerweise eine dauerhafte High-FPS-Encode-Pipeline.
Ein leichtgewichtiger Hintergrundprozess sollte Speicher stabil halten. Im Pilot prüfen: bleibt RAM über Stunden stabil oder wächst er stetig?
Einige Tools schreiben große lokale Caches/Logs und erzeugen dadurch Disk-Druck (auf HDDs besonders kritisch). Bei Wolfeye ist Live-View um periodische Screenshots herum gebaut; Historie ist optional und sollte separat getestet werden.
Wichtig ist sowohl der Upload vom überwachten PC als auch der Download beim Viewer (Dashboard). Viele Performance-Probleme sind eigentlich Netzwerkprobleme. Je mehr Kacheln ein Supervisor gleichzeitig anschaut, desto mehr muss der Viewer laden. Nutze das Raster als Radar und öffne die große Live-Ansicht nur bei Bedarf.
Bei speziellen Workloads (Design, 3D, VDI) kann gefühlter Lag GPU- oder Session-bedingt sein. Wenn du VDI oder grafiklastige Clients hast: unbedingt mindestens ein solches Gerät im Pilot testen.
Beispiel: mehrere Firmen-PCs nebeneinander in einer Live-Rasteransicht. In der Praxis Viewer-Zugriff auf notwendige Rollen begrenzen und immer Gesetze sowie interne Richtlinien einhalten.
Der wichtigste technische Unterschied ist: Video-Stream vs Screenshot-Updates.
Viele Teams brauchen nur Live-Sichtbarkeit. Wenn du Historie aktivieren willst, behandle es als separaten Schritt: zuerst Live testen, Performance verifizieren, erst dann Historie aktivieren, wenn wirklich nötig.
Eine einfache und überzeugende Art, Performance-Impact zu kommunizieren: ein Screenshot aus dem Windows Task-Manager, während der Prozess läuft.
Beispiel-Snapshot (Illustration): Auf einem Windows Test-PC erschien der Wolfeye Hintergrundprozess als kernelw11.exe (32 Bit) mit:
Wichtig: Das ist nur ein Moment und keine Garantie für jede Umgebung. Werte hängen u.a. von Hardware, Auflösung, Bildschirminhalt, Netzwerkqualität und der Anzahl aktiver Viewer ab. Deshalb ist ein kurzer Pilot in deiner echten Umgebung die beste Absicherung.
Was zählt: Nutzererlebnis. Wenn Mitarbeitende im normalen Workflow keinen Lag spüren und du keine auffälligen CPU-Spitzen siehst, ist das Rollout-Risiko gering.
Dieses Vorgehen funktioniert für KMU genauso wie für MSPs. Es ist schnell, reproduzierbar und liefert Dokumentation für Stakeholder.
Für realistische Nutzung: Grid mit mehreren Screens öffnen und ein paar Minuten sichtbar lassen. In vielen Umgebungen ist die Viewer-Nutzung (wie viele Kacheln, wie viele Supervisor gleichzeitig) der größere Faktor als die reine Installation.
Beispiel: ein PC in großer Live-Ansicht. Große Ansicht für Investigation nutzen, Raster als Radar. Das hält Viewer-Traffic und Last planbar.
Diese Checkliste verhindert die häufigsten Rollout-Fehler und reduziert Support-Tickets.
Auch wenn das hier keine Rechtsberatung ist: MSPs senken Risiken, wenn sie Zweck (z.B. Schulung), Viewer-Rollen und Transparenz beim Kunden dokumentieren. Das schafft Klarheit und reduziert Missverständnisse.
Wenn ein Mitarbeitender nach dem Rollout “der PC ist langsam” sagt: nicht raten. Systematisch prüfen:
15-Minuten-Benchmark auf dem betroffenen Gerät wiederholen und mit einem Referenzgerät vergleichen. Das macht Support objektiv und schnell.
Das Video zeigt den technischen Ablauf und warum Live-Sichtbarkeit im Hintergrund laufen kann. Außerdem wird sichtbar, warum Screenshot-Updates oft leichter sind als ein kontinuierlicher Video-Stream.
Compliance-Reminder (keine Rechtsberatung): Nutze Monitoring-Software nur, wenn es in deinem Land und für deinen Use Case (z.B. Schulung, QA, Security) zulässig ist. Wo erforderlich: Nutzer informieren und Einwilligung einholen. Bitte immer unabhängige Rechtsberatung vor dem Einsatz.
Video: „How to Monitor Company PCs Without Slowing Them Down (Lightweight Setup)“.
Ein leichtgewichtiger Rollout ist messbar: Definiere “langsam” (CPU, RAM, Disk, Netzwerk), führe einen 15-Minuten-Pilot durch und dokumentiere Ergebnisse. Screenshot-basierte Live-Ansicht ist oft leichter als Video-Streaming, aber jede Umgebung ist anders. Teste reale Geräte unter realer Last und skaliere in Stufen.
Compliance-Reminder (keine Rechtsberatung): Rechtslage und Transparenzpflichten variieren je Land und Zweck (z.B. Schulung). Bitte unabhängige Rechtsberatung einholen und interne Policies sowie Zugriffskontrollen definieren.
Wolfeye ist Monitoring-Software. Jeder Einsatz muss mit den Gesetzen und Vorschriften in allen relevanten Ländern, deiner Branche und deinem konkreten Use Case übereinstimmen (z.B. Schulung überwachen, Qualitätssicherung oder Sicherheit). In vielen Jurisdiktionen hängt die Zulässigkeit von Faktoren wie vorheriger Information der Nutzer, ausdrücklicher Einwilligung, vertraglichen Regelungen, Betriebsrat und Datenschutzanforderungen ab. Dieser Beitrag und das eingebettete Video dienen nur der allgemeinen technischen und organisatorischen Information und stellen keine Rechtsberatung und keine Zusage zur rechtlichen Zulässigkeit dar.
Bevor du Monitoring-Software wie Wolfeye einsetzt, solltest du mit unabhängiger Rechtsberatung in allen relevanten Ländern klären, ob und wie du firmenkontrollierte PCs (z.B. zur Schulungsüberwachung, Qualitätssicherung oder zu Sicherheitszwecken) überwachen darfst und unter welchen Bedingungen Nutzer informiert werden müssen oder einwilligen sollen.